Costa Cordalis

* 01.05.1944 in Elatia
† 02.07.2019
Erstellt von
Angelegt am 03.07.2019
45.501 Besuche

Über den Trauerfall (7)

Hier finden Sie ganz besondere Erinnerungen an Costa Cordalis, wie z.B. Bilder von schönen Momenten, die Trauerrede oder die Lebensgeschichte.

Costa Cordalis

03.07.2019 um 19:48 Uhr von Redaktion

Costa Cordalis (* 1. Mai 1944 als Konstantinos Kordalis in Elateia, Griechenland; † 2. Juli 2019 in Santa Ponça auf Mallorca, Spanien) war ein deutscher Schlagersänger.

Leben

03.07.2019 um 19:45 Uhr von Redaktion

Mit sieben Jahren begann Cordalis Gitarre zu spielen. Als 16-Jähriger ließ er sich in Frankfurt am Main nieder und erlernte am Goethe-Institut die deutsche Sprache. Nach dem Abitur begann er ein Studium der Philosophie und Germanistik, das er nicht abschloss.

 

1965 kam mit Du hast ja Tränen in den Augen, einer deutschen Fassung des Elvis-Titels Crying in the Chapel, seine erste Schallplatte heraus. Nennenswerten Erfolg hatte er aber erst ab 1971 mit den selbst komponierten und produzierten Titeln Und die Sonne ist heiß – mit dem er dreimal in der ZDF-Hitparade auftrat –, Carolina, komm und Steig in das Boot heute nacht, Anna Lena. Seinen größten Erfolg hatte er 1976 bis 1977 mit dem Titel Anita, der sich drei Monate in den bundesdeutschen Top 10 hielt und es dort bis auf Platz 3 schaffte.

 

Bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft 1985 in Seefeld in Tirol startete Cordalis im Langlauf für sein Heimatland Griechenland. In dieser Disziplin war er zweimal griechischer Landesmeister. Er wollte auch an den Olympischen Winterspielen 1984 in Sarajevo teilnehmen, wurde aber vom griechischen NOK nicht nominiert.

 

Im Frühjahr 2004 wirkte er in der RTL-Show Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! mit und wurde „Dschungelkönig“. Die Siegprämie von 28.000 Euro spendete er der Kinderkrebshilfe. Angelehnt an die Show veröffentlichte er das Lied Jungle Beat. Mehrmals nahm er an der Tour der Hoffnung teil. Dort legte er mit dem Rad viele Kilometer zurück und sammelte mit seinem Lied Das Feuer Geld für krebskranke Kinder.

 

Cordalis war verheiratet und hat mit seiner Frau Ingrid drei Kinder; sein Sohn Lucas Cordalis und seine Tochter Angeliki Cordalis sind ebenfalls im Showgeschäft tätig. Costa Cordalis wohnte zuletzt auf Mallorca im Küstenort Santa Ponça. Im März 2019 erlitt er einen Schwächeanfall und musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Er starb am 2. Juli 2019 im Alter von 75 Jahren im Kreise seiner Familie zu Hause in Santa Ponça.

Diskografie

03.07.2019 um 19:44 Uhr von Redaktion

Diese Diskografie ist eine Übersicht über die musikalischen Werke des deutsch-griechischen Schlagersängers Costa Cordalis und seiner Pseudonyme wie Dschungelkönig Costa I. Seit 1997 nahm Costa zusammen mit seinem Sohn Lucas Cordalis Tonträger auf, zusammen bildeten sie das Duo Cordalis. Die erfolgreichste Veröffentlichung von Cordalis ist die Kompilation Costa Cordalis (1980) mit rund 250.000 verkauften Einheiten.

 

Alben

04.07.2019 um 10:43 Uhr von Redaktion

Studioalben

1967Folklore aus aller Welt Erstveröffentlichung: 1967

1970Ich träume manchmal von Athen Erstveröffentlichung: 1970

1972Die Liebe bist Du Erstveröffentlichung: 1972

1973Wo meine Träume sind Erstveröffentlichung: 1973

1975Sommerträume Erstveröffentlichung: 1975

1976Ich geh’ durch Deine Straße Erstveröffentlichung: 1976

1977Ich zeige Dir das Paradies Erstveröffentlichung: 1977

1978Ein neuer Tag Erstveröffentlichung: 1978

1979Komm in meine Welt Erstveröffentlichung: 1979

1981Auf der Straße meiner Lieder Erstveröffentlichung: 1981

1983Dich berühren Erstveröffentlichung: 1983

1995Nur mit Dir Erstveröffentlichung: 15. Januar 1995

Der Vorhang geht auf Erstveröffentlichung: 4. September 1995

1996Ich will Dir den Himmel schenken Erstveröffentlichung: 14. Oktober 1996

1997Viva la noche Erstveröffentlichung: 11. August 1997

1998Party Tropical Erstveröffentlichung: 1998

1999Heiße Nacht Erstveröffentlichung: 1999

2000Hasta la Vista Baby  Erstveröffentlichung: 2000

2003Athen 2004 Erstveröffentlichung: 16. August 2003

2004Ich sag’ hallo zu dir Erstveröffentlichung: 8. November 2004

2006Das Leben ist schön Erstveröffentlichung: 6. Oktober 2006

2013Gib mir Deine Liebe Erstveröffentlichung: 1. November 2013

2014Damals in Mexico Erstveröffentlichung: 21. Mai 2014

Livealben

1977: Die große Costa-Cordalis-Show

Kompilationen

1971: Meine Lieder – meine Songs

1978: Costa Cordalis – Die großen Erfolge

1978: Hitparade – Seine 12 größten Erfolge

1980: Costa Cordalis (1980) (Verkäufe: + 250.000; DE: Gold)

1980: Seine 20 schönsten Lieder

1980: Der Vorhang geht auf

1981: Costa Cordalis

1981: Pan – Seine größten Hits

1986: Star-Festival

1990: Seine großen Erfolge

1990: Costa Cordalis (1990)

1991: Das große deutsche Schlager-Archiv (mit Bernd Clüver)

1992: Seine größten Erfolge

1993: Die großen Erfolge

1994: Costa Cordalis singt Ihre Lieblingshits

1994: Meine schönsten Lieder

1995: Seine größten Erfolge Vol. 2

1996: Tanz mit mir

1996: Costa Cordalis (1996)

1997: Spiel Bouzouki

2000: Schlagerparty mit Costa Cordalis

2000: Costa Cordalis (2000)

2000: Das andere Gesicht

2001: Es stieg ein Engel vom Olymp

2002: Lass Deine Träume fliegen

2002: Anita

2003: Portrait – Gold Serie

2004: Der Weg von gestern bis Athen

2004: Anita – Das Beste von Costa Cordalis

2004: Costa Cordalis international

2004: Mein Portrait

2004: Seine größten Hits

2005: Nur das Allerbeste – Platinum Collection

2005: Meine Besten

2007: Hautnah – Die Geschichten meiner Stars

2008: Kult Welle – 14 Lieder

2009: Dieter Thomas Heck präsentiert: 40 Jahre ZDF Hitparade

2009: Cordalis Collection

2013: Best of

2013: Bild Schlager Stars

EPs

1980: Costa Cordalis (Amiga Quartett) (VÖ in der DDR)

1984: Anita (Amiga Quartett) (VÖ in der DDR)

Remixalben

1997: Sommer Party – im Non-Stop Mix

2008: In the Mix

Weihnachtsalben

1977: Weihnachten in Deutschland

1996: Weihnachten mit Costa Cordalis

1998: Weiße Weihnacht

2004: Weihnachten

2013: Fröhliche Weihnachten

Weitere Veröffentlichungen

04.07.2019 um 10:45 Uhr von Redaktion

1966: Sag warum

1966: Teško mi je zaboravit tebe

1966: Morgen wird alles vorbei sein

1966: So schön wird’s nie mehr wieder sein

1967: Sag es mir

1967: Ich hab’ dir alles längst verzieh’n

1968: Morgen wird alles vorbei sein

1969: Die große Liebe

1969: Sansibar

1970: Ich öffne dir die Tür zum großen Glück

1970: Lebe dein Leben

1970: Marisa

1970: Helena

1970: Primavera

1971: Cuando es sol ya se va

1972: Mona, oh Mona

1972: Du hast ja Tränen in den Augen

1975: Love Me Tender

1978: Du

1978: Nimm das nächste Schiff nach Rhodos (I Love, I Love, I Love You)

1978: Was nun kleiner Mann

1978: Ich zeige Dir das Paradies

1979: Spiel Bouzouki

1979: Der Wein von Samos

1979: Ihr zweiter Frühling war ein Herbst

1979: Das alte Lied von Helena

1980: Keine liebt wie Du

1981: Ikarus

1981: Ich hol’ Dich raus

1982: Dich berühren

1982: Feuer verglüht mit der Zeit

1983: Am Strand von Griechenland

1983: Ich mag Dich

1984: Wenn der Regen auf uns fällt (Lena Valaitis & Costa Cordalis)

1984: Lava und Eis

1986: Auf die Ski und los

1986: Hast Du Zeit für einen Traum

1989: Angie

1989: Asche oder Glut

1990: Im Zeichen der Venus

1995: Himmel auf Erden

1995: Ich komm wieder

1995: Nur mit Dir

1996: Komm schenke mir die Sonne

1996: Terra magica

1996: Tanz mit mir

1997: Träume einer Sommernacht

1997: Vamos a la playa

1998: Hier kommt Cordalis

1999: Heiße Nacht

2000: Hüttenhammer

2000: La felicidad

2000: Hey Baby

2002: Eins, zwei, drei

2003: Gib mir deine Liebe

2003: Königin der Nacht

2003: Ich träume manchmal von Athen

2004: Sonne in der Nacht

2004: König Otto (Gott Rehakles)

2004: Olympia ich sag hallo zu dir

2005: Pisten-Party Polizei

2005: Sexy Sexy Lady

2006: Wir stehen auf für den Champion

2007: Weißer Anzug

2007: Geh nicht fort

2009: Ritmo de la noche

2014: Tanz mit mir!

2018: Amor

Weitere Gastbeiträge

2012: Keine Kohle (Matze Knop feat. Costa Cordalis)

Weitere laden...
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel https://de.wikipedia.org/wiki/Costa_Cordalis aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung (de)). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.